|
Die Uckermark: reiche Natur in eiszeitgeprägter Landschaft
Die Romantik des Ursprungs
Am Rande der hügeligen, seen- und waldreichen Schorfheide lebend, kann ich die sehr ursprüngliche Natur gerade auf meinen langen Waldläufen immer wieder genießen. Da löst sich jedes Fernweh in den Düften von Buchen und Kiefern und im Zwitschern der Vögel auf. Eine in weiten Teilen naturbelassene Lebenswelt von Pflanzen, Tieren, Insekten voller Romantik und Geheimnisse.
Erschreckend ist die von Jahr zu Jahr zunehmende Waldbewirtschaftung – immer öfter zerwühlen Forstfahrzeuge den Wald und werden dichte Wälder ausgelichtet. Manchen Waldbesitzer interessiert nur der Gewinn aus dem Holzverkauf. Wo sind die Naturschützer??? Sie schränken lieber harmlose Inanspruchnahmen der Wälder ein, wie sie sich bei Laufwettkämpfen oder durch Radwege-Tourismus ergeben. Im Interesse der Uckermärker ist dies nicht.
Dafür tauchen immer öfter Schilder auf wie „Privatwald – betreten verboten“. Mutter Natur als Privatbesitz – das ist himmelschreiendes Unrecht, sanktioniert durch den Rechtsstaat.
Die Uckermark ist ein dünnbesiedelter Landstrich mit den schönen Altstädten Angermünde und Templin, der Kreisstadt Prenzlau und der Kultur- und Wirtschaftsstadt Schwedt.
Meine journalistischen Recherchen führen mich in alle Teile der Uckermark, sie berühren alle Arten des gesellschaftlichen, öffentlichen Lebens.
Hier ist die Welt zu Ende – oder ganz bei sich. Faszinierende Idylle von Natur pur im Grumsiner Forst.
Die Polderwiesen an der Oder alljährlich im Frühjahr / Feldsölle bei Peetzig / Radweg in der Uckermark bei Altkünkendorf
|